| 01.01.1971 | | geboren in Graz
|
| 1990 | | kommt Adi zu Jugend am Werk in die Tageswerkstätte. Er
|
| | wohnt damals wie heute bei seinen Eltern. Adi malt und zeichnet
|
| | so gerne dass er gar nicht damit aufhören will.
|
| 1992 | | Aufnahme in die Malwekstatt.
|
| | Adi ist in erster Linie ein Zeichner, dann und wann malt er ein
|
| | Ölbild, „aber nur auf einer großen Leinwand“ , wie er selber sagt.
|
| | Sein Thema ist der Mensch. Es sind der Mann und die Frau in
|
| | in Beziehung zueinander mit ihrer Sinnlichkeit und Geschlecht-
|
| | lichkeit. Oft nackt und übertrieben, markant und voll von interes-
|
| | santen Merkmalen werden die Zeichnungen von bunten,
|
| | insbesondere von roten Herzen begleitet. Sein feinnerviger und
|
| | ausdrucksvoller Strich mit Bleistift oder Tusche spiegelt die
|
| | komplizierte und intensive Gefühlswelt der Menschen in ihren
|
| | Körperlichkeiten wieder.
|
| | Adi holt sich manchmal Anregungen durch Fotos in Zeitungen
|
| | oder bei Begegnungen mit Menschen, jedoch während des
|
| | Zeichnens verselbstständigt sich nach kurzer Zeit die Zeichnung
|
| | und sie wird somit ein Abbild seiner eigenen Vorstellungswelt.
|
| | Die vielen Zeichnungen von Adi Brunner, die im Laufe der Jahre
|
| | entstanden sind, (es gibt Hunderte davon), zeigen wohl seine
|
| | ganz persönlich möglichen Weltmodelle.
|