| 16.10.1965 | | geboren in Hartberg
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| | Als Gerhard 1982 zu Jugend am Werk in den Tages und- Wohn-
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| | bereich eintritt, nützt er bereits eifrig das Angebot, Zeichnen und
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| | Malen als Freizeitgestaltung zu betreiben. Ab 1988 kann er
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| | einmal die Woche begeistert am Malen und Gestalten teil-
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| | nehmen, das nun auch im Tagesbetrieb angeboten wird. Bereits
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| | zu dieser Zeit zeichnet sich Gerhard durch seine hohe Motiva-
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| | tion, eine ihm eigene Stilrichtung und seinen starken Ausdruck
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| | mit der Pastellkreide aus und wird so 1992 in Malwekstatt aufge-
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| | nommen.
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| | „Der beste Maler von JaW“, wie er sich selber bezeichnet,
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| | lustig und neugierig – offen für neue Eindrücke und Erlebnisse,
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| | die er in seinen Bildern zum Ausdruck bringt.
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| | Malt Gerhard sich und seine Susi – hinterm Berg, unter der Decke
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| | oder bei einem Spaziergang – immer sind es die bunten Streifen
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| | in Pastellkreide die eine Vielfältigkeit aber auch eine gewisse
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| | Ordnung wiedergeben.
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| | Architekturen bei Tag oder Nacht stehen immer in Beziehung zu
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| | einander. Es hat den Anschein, als hätten sie ein Geheimnis zu
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| | hüten, das noch nicht preisgegeben werden darf.
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| | Ein bunter Stier mit Menschengesicht, voll Freude aber auch
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| | voller Sehnsüchte.
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| | Seine Bilder sind wie Menschen, einfach und kompliziert,
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| | voll Liebe und Hoffnung – voller Sehnsucht und Schmerz.
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| | Gerhard ist ein Liebenswerter, manchmal Lauter, dann wieder
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| | ganz Leiser; ist man ihm einmal begegnet, kann man sich ihm
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| | und seinen Bildern nicht so leicht entziehen.
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